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Meine Kursschwerpunkte

Seit vielen Jahren bin ich als Kursleiterin für öffentliche und private Veranstalter tätig und arbeite seit 1996 auch als Tutorin in der Kursleiterfortbildung des Hessischen Volkshochschulverbandes im Bereich Textilgestaltung / Patchwork.

In Rahmen dieser Tätigkeit habe ich folgende Kursschwerpunkte:


I Modularisierte Ausbildung für die Textilgestaltung (gemeinsam mit Barbara Benedix in Zusammenarbeit mit dem hvv-Institut)

Gestaltungslehre 1+2: Streifen und Farbe
Gestaltungslehre 3+4: Fläche und Kontraste
Gestaltungslehre 5+6: Oberflächengestaltung
Weitere Module sind in Vorbereitung

II Abenteuer Gestaltungslehre

Ein bekanntes Phänomen: Ein Quilt ist fast fertig, aber irgendetwas stimmt noch nicht. Mit Hilfe einiger grundlegenden Gestaltungsregeln lässt sich überprüfen, woran es womöglich liegt - und was vielleicht schon bei der Planung hätte vermeiden lassen. Kriterien wie Kon-trastsetzung, Ausgewogenheit, Ausgespanntheit und andere klingen kompliziert, lassen sich aber mit konkreten Beispielen für die Praxis relativ leicht verstehen.

Es muss nicht genäht werden. Fast alle beispiele werden entweder aus Papier oder Stoff genäht oder montiert.

Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, sich selbst zu überprüfen, neue Gestaltungsregeln zu entdecken und mit einer Sammlung fundierter Grundlagen ein kleines persönliches Skizzenbuch zur Gestaltunsglehre mit nach Hause zu nehmen.

III Textile Collage

Der Wirkshop bietet eine Einführung in das Thema Collage und zeigt, welche erstaunlichen Möglichkeiten es gibt, zu neuen Bildideen zu gelangen.

Von einem ausdrucksstarken Stoff aus der eigenen Stoffsammlung ausgehend entstehen mehrere kleine Bilder, die bemalt, bedruckt und bestickt werden.

IV Transfergeschichten

Transfertechniken und Siebdruck von Bildern auf Stoff ermöglichen neue Wege der Gestaltung. Es lassen sich ganz neue Bildgeschichten erfinden.

Im Kurs werden zuerst interessante Stoffe hergestellt und dabei die vielfältigen Möglichkeiten des Stoffdruckes ausprobiert. Und das ist der Stoff für Geschichten - Transfergeschichten.

V. Improvisationen zu Künstlern der klassischen und zeitge-nössischen Moderne

 

1. Improvisationen zu Paul Klee

Wer kennt nicht Paul Klee mit seinen vielfältigen, oft verspielten Kompositionen? Wäre es nicht reizvoll, sich davon anregen zu las-sen?

Nach einer kurzen Einführung anhand von Dias erfahren Sie Eini-ges über diesen Künstler und seine Gestaltungsprinzipien. Danach suchen Sie sich ein Bild heraus, das Sie besonders inspiriert und bekommen eine individuelle Anleitung für eine freie Improvisation. So entsteht Ihre ganz eigene "Improvisation zu Paul Klee".

2. Engelbilder

Wer hätte nicht gerne einen Engel? Einen Schutzengel? Einen Glücksengel? Einen ganz persönlichen Engel?

Eine Serie von Engelbildern entsteht aus Stoffresten, die übermalt, bedruckt und bestickt werden. Als Inspiration dient die Engelserie von Paul Klee.

3. Improvisationen zu Sonia Delaunay

Sonia Delaunay entwickelte zwischen 1920 und 1930 das abstrakte Design im Stoffentwurf - serienmäßig hergestellte Stoffe in leuchtenden Farben und geometrischen Mustern - in den Mode-kreisen des Art Deco der letzte Schrei und bis heute nicht überholt. Außerdem war sie auch eine bedeutende Malerin. Eine Aus-einandersetzung mit ihrem Werk, ihrer konstruktiven Farb- und Formensprache ist für Patchworkerinnen außerordentlich anre-gend.

4. Improvisationen zu Henry Matisse

Die Scherenschnitte von Henri Matisse gelten als Erfüllung seines künstlerischen Traums, der Synthese von Linie und Farbe. Die or-namentalen und flächenhaften Formen sind anregend und modern zugleich. Wäre es nicht reizvoll sich von Henri Matisse anregen zu lassen und eine eigene textile Collage zu erarbeiten?

Nach einer Einführung zu seinem Werk lernen Sie systematisch die Farbe und die textile Applikation in Verbindung mit der Patchworktechnik einzusetzen. Dabei bleibt Spielraum für freies kreatives Arbeiten.

VI. Interkulturelle Bildung

 

1. Einführung in die Mola-Technik der Cuna-Indianer

Die Cuna - Indianer leben bis heute weitgehend unberührt von un-serer Zivilisation vor der Küste Panamas. Sie erzeugen mit einer besonderen Technik sogenannte Molas, die auch für die moderne textile Gestaltung faszinierende Anregungen liefern können.

Nach einer systematischen Einführung in die Technik entstehen ein kleiner Quilt oder ein textiles Skizzenbuch.

2. Afrikanische Farbsignale und ihre textile Umsetzung

1 Häusermalerei der westafrikanischen Frauen: Umsetzung von Farbgebung und Struktur mit modernen Patchwork-Verschnitttechniken
   
2 Häusermalerei der Ndebele-Frauen: Auseinandersetzung mit deren Farbkontrasten, Anregungen für das Patchwork und Umsetzungsmöglichkeiten
   
3 Das Zeichenhafte in der Kunst am Beispiel der Bakuba-Applikationen. Einführung in moderne Applikationstechnik
   
4 Präsentationen zur Textilkunst in Afrika
   

Die Kurse sind jeweils als Wochenend-Workshops konzipiert. Sie wur-den allerdings auch schon als Ein-Tages-Veranstaltungen und als Wo-chenseminare durchgeführt.


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